Marketingstrategie Familienservice: Präsentation der FHS Nürtingen - Geislingen
08.12.2009 - Studierende der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt entwickelten Marketingstrategien für den Familienservice der Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung.

Hilfen für Haushalt, Kinderbetreuung oder Handwerksdienste sind zu jeder Zeit gefragt. Sie ersparen Zeit und die ist ein wertvolles Gut. "Wir sind bestens vernetzt", freut sich Karin Woyta, Geschäftsführerin der SAB Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung am Waldeckhof. Sie und ihr Team haben den Familienservice in ihr vielfältiges Programm aufgenommen, ein Vermittlungsangebot für Dienstleistungen.

Wer Hilfe sucht, braucht nicht mehr selbst recherchieren sondern wendet sich an den Familienservice der SAB. "Wir vermitteln nur Dienstleister, die uns persönlich bekannt sind, gute Referenzen haben und absolut zuverlässig arbeiten", versichert Eva-Maria Knoth, die sich um die "Hilfen aus einer Hand" kümmert.

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Bei allen positiven Rückmeldungen wissen jedoch noch zu wenig Menschen von diesem Angebot, auch der Charakter einer Vermittlungsstelle scheint noch unklar. Hier kamen die Studierenden der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen und Geislingen ins Spiel. Im vierten Semester haben die BWL-Studentinnen eine Seminararbeit gezeigt, die ihren Dozent für "Grundlagen der Marktforschung", Ernst-Carsten Greilich, zu Lobeshymnen veranlasst. Neun junge Frauen und Männer haben zwei Monate lang ihr gelerntes Wissen in echte Praxis umgesetzt. Aus 176 Interviews entwarfen sie eine exakte Bedarfsanalyse für den Familienservice und mit großer Begeisterung entwickelten sie vielversprechende Marketingstrategien. In einer überzeugenden Präsentation stellten sie ihre Ergebnisse nun der SAB vor.

Karin Woyta und Eva-Maria Knoth staunten nicht schlecht, als aus übersichtlichen Diagrammen zu lesen war, dass im ländlichen Raum noch mehr Hilfe benötigt wird als in Städten. "Wir nahmen genau das Gegenteil an". Manche Ergebnisse der Studienarbeit waren bekannt und sind bereits umgesetzt, andere dienen nun als wertvolle Impulse und regen weitere Entwicklungen an. Während die BWL-Studierenden sich glücklich schätzten, bei einer tatsächlichen Aufgabe im Unternehmensalltag ihre Kenntnisse anzuwenden, freuten sich die Verantwortlichen des Familienservice über die soliden Ergebnisse und die kreativen Ideen.

Stolz auf die "ganz hervorragende Arbeit" seiner Studierenden betonte Ernst-Carsten Greilich den unschätzbaren Wert, den diese praxisorientierte Seminararbeit für künftige Bewerbungen habe. "Ein Gewinn für beide Seiten", freut sich Karin Woyta und - da sind sich alle einig - eine gute Grundlage für weitere Zusammenarbeit.(Textquelle: NWZ-Göppingen, Andrea Maier)